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Gastronomie-Ausbau: Gastraum ohne Möbel mit Akustikdeckensegeln und Durchreiche zur Küche
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Gastronomie-Ausbau in Berlin: Gastraum, Küche und Toiletten

Wir bauen Gastronomieflächen in Berlin aus, vom Gastraum bis zu Toiletten und Nebenräumen. Mit mehr als 40 Gastplätzen gilt eine Gaststätte als Sonderbau.

oder per E-Mail: kontakt@innenausbau-trockenbau-berlin.de

Die Anfrage läuft in 5 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 5
Was soll gebaut werden?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welche Fläche geht es?

Damit wir wissen, welche Regeln für die Fläche gelten.

Wie groß ist die Fläche ungefähr?

Eine Schätzung genügt. Den Grundriss können Sie später schicken.

Wann soll es losgehen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen auf der Fläche. Dieser erste Termin kostet nichts.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 030 7566 9995, Mo–Fr 7–18 Uhr · oder per E-Mail:kontakt@innenausbau-trockenbau-berlin.de

Wer in Berlin ein Restaurant, ein Café oder eine Bar eröffnet, baut meist eine bestehende Fläche um, oft einen Laden. Mit mehr als 40 Gastplätzen gilt eine Schank- und Speisegaststätte nach § 2 Abs. 4 Nr. 8 BauO Bln als Sonderbau und geht durch das volle Baugenehmigungsverfahren. Wir übernehmen beim Ausbau den Trockenbau, also Wände, Decken mit Akustik, Brandschutzwände zu den Nachbarn und Untergründe für Küche und WC.

Wie viele Plätze das Lokal bekommt, entscheidet also über das Verfahren. Unter der Schwelle gelten die allgemeinen Regeln, und trotzdem braucht der Wechsel vom Laden zum Lokal in der Regel eine Genehmigung. Den Grundriss mit Plätzen, Küche und Toiletten sollten Sie deshalb kennen, bevor der Ausbau geplant wird. Wir bauen in Berlin und Potsdam, und der erste Termin auf Ihrer Fläche ist kostenlos.

Was zum Ausbau einer Gaststätte gehört

Zum Ausbau gehören bei uns Wände, Decken, Vorsatzschalen, Türen und Oberflächen in Gastraum, Küche, Lager und Toiletten. Am meisten Planung brauchen die Wände zu den Nachbarn und die Flächen in der Küche, weil dort Brandschutz und Feuchtigkeit die Bauweise bestimmen.

Bereich Was wir bauen Worauf es ankommt
Gastraum abgehängte Decke mit Akustikflächen, Wandverkleidungen Nachhall, Licht, Lüftungsauslässe
Trennwand zu Nachbarn Brandschutzwand bis zur Rohdecke Feuerwiderstand nach § 29 BauO Bln
Küche und Spülbereich Wände und Vorsatzschalen als Untergrund für Fliesen Wassereinwirkungsklasse, Befestigung der Geräte
Gäste- und Personal-WC Ständerwände, Vorsatzschalen für WC und Waschtisch Barrierefreiheit, Bewegungsflächen
Lager und Personalraum Räume abtrennen, Türen setzen Rettungswege frei halten
Schächte Leitungen und Lüftungskanäle verkleiden Abschottung bei Feuerwiderstand

Ein Schacht ist eine Verkleidung aus Platten um senkrechte Leitungen oder Kanäle. Läuft er durch eine Decke mit Feuerwiderstand, muss er so gebaut sein, dass sich ein Brand ausreichend lange nicht über ihn ausbreiten kann (§ 40 Abs. 1 BauO Bln).

Genehmigungen bei Bauaufsicht und Ordnungsamt

Für ein neues Lokal brauchen Sie meist zwei Genehmigungen, die Baugenehmigung für die Nutzungsänderung und die Gaststättenerlaubnis. Beantragen Sie beide, bevor der Ausbau geplant wird, und mit dem Bau beginnen wir, wenn die Baugenehmigung vorliegt.

Wird aus einem Laden ein Café, ist das eine Nutzungsänderung, die nach § 61 Abs. 2 Nr. 1 BauO Bln nur verfahrensfrei bleibt, wenn keine anderen Anforderungen gelten. Bei Gaststätten kommen in der Regel Rettungswege, Barrierefreiheit, Brandschutz und Schallschutz zu den Wohnungen dazu, und die Einordnung trifft die Bauaufsicht im Stadtentwicklungsamt des Bezirks. Was dabei geprüft wird, steht bei der Nutzungsänderung in Berlin.

Wer Alkohol ausschenkt, braucht grundsätzlich eine Gaststättenerlaubnis vom Ordnungsamt des Bezirks, in dem das Lokal liegt. Dem Antrag liegt unter anderem ein Grundriss der Gast- und Personalräume bei, möglichst im Maßstab 1:100, wie es service.berlin.de zur Gaststättenerlaubnis beschreibt.

Sonderbauten sind neben Gaststätten mit mehr als 40 Gastplätzen auch Gebäude mit Räumen für jeweils mehr als 100 Personen. Den Bauantrag stellt ein bauvorlageberechtigter Planer, bei Sonderbauten mit einem Brandschutzplaner, und wir bauen nach diesen Plänen aus.

Bad im Rohbau mit grünen imprägnierten Gipsplatten und Vorwandelement

Brandschutz zwischen Lokal und Wohnungen

Liegt das Lokal im Erdgeschoss eines Wohnhauses, braucht die Wand zu den anderen Nutzungseinheiten eine Feuerwiderstandsklasse. Nach § 29 BauO Bln muss eine solche Trennwand so feuerwiderstandsfähig sein wie die tragenden Bauteile des Geschosses, mindestens feuerhemmend, und sie muss bis zur Rohdecke reichen.

Die Berliner Technischen Baubestimmungen ordnen die Begriffe der Bauordnung den Prüfklassen zu. Die Zahl hinter F oder EI nennt die Minuten, die das Bauteil im Brandversuch standhält.

Begriff in der Bauordnung Klasse nach europäischer Prüfnorm Klasse nach DIN 4102
feuerhemmend EI 30 F 30
hochfeuerhemmend EI 60 F 60, ganz oder in den wesentlichen Teilen nichtbrennbar
feuerbeständig EI 90 F 90, ganz oder in den wesentlichen Teilen nichtbrennbar

Zuordnung für nichttragende Wände mit Raumabschluss nach VV TB Bln vom 29.04.2026, Anhang 4.

In einem fünfgeschossigen Berliner Altbau läuft das in der Regel auf eine feuerbeständige Trennwand hinaus. Öffnungen darin, etwa eine Verbindungstür zur Nachbareinheit, brauchen feuerhemmende, dicht- und selbstschließende Abschlüsse. Wir bauen solche Wände nach dem geprüften System des Herstellers, wie es beim Brandschutz im Trockenbau beschrieben ist, und die genaue Klasse legt die Baugenehmigung oder Ihr Brandschutzplaner fest.

Nach § 33 BauO Bln braucht jede Nutzungseinheit in jedem Geschoss mit Aufenthaltsräumen zwei unabhängige Rettungswege, außer bei ebenerdigen, eingeschossigen Einheiten bis 400 m² mit direktem Ausgang ins Freie. Neue Wände für Lager und Küche planen wir so, dass diese Wege frei bleiben.

Küche, Spülbereich und Toiletten

Gewerbliche Küchen ordnet das Merkblatt Nr. 5 des Bundesverbands der Gipsindustrie der höchsten Wassereinwirkungsklasse W3-I zu. Die Klassen beschreiben, wie stark eine Wand oder ein Boden mit Wasser belastet wird, und davon hängen Untergrund und Abdichtung ab.

Klasse Belastung Beispiele nach Merkblatt Nr. 5
W0-I gering Wand über Waschbecken und Küchenspüle, Böden ohne Ablauf wie im Gäste-WC
W1-I mäßig Wände über Wanne und in Duschen im Bad, Badböden ohne hohe Belastung
W2-I hoch Duschwände in Gewerbestätten, Böden mit Ablauf oder Rinne
W3-I sehr hoch gewerbliche Küchen, Wäschereien, Duschanlagen in Gewerbestätten

Merkblatt Nr. 5 des Bundesverbands der Gipsindustrie, Stand April 2022, auf Grundlage von DIN 18534 vor der Ausgabe 2025-10.

In W0-I, etwa über dem Handwaschbecken im Gäste-WC, setzen wir imprägnierte Gipsplatten vom Typ H2, die weniger Wasser aufnehmen, aber nicht wasserbeständig sind. Für die Küche legen wir den Untergrund mit Küchenplaner, Plattenhersteller und Abdichtungsbetrieb fest, bevor eine Platte bestellt wird. Wie Feuchträume im Trockenbau geplant werden, steht bei Trockenbau im Feuchtraum.

Gaststätten müssen nach § 50 Abs. 2 BauO Bln in den Teilen für Gäste barrierefrei sein, und neue Toilettenräume sind in der erforderlichen Zahl barrierefrei zu bauen. Mindestens ein Toilettenraum muss Abschnitt 5.3.3 der DIN 18040-1 entsprechen, mit einer Bewegungsfläche von 150 × 150 cm vor WC und Waschtisch. Für die Küche nennt die ASR A3.4 eine Beleuchtungsstärke von 500 lx, und die Leuchtenausschnitte in der Decke bauen wir nach der Lichtplanung.

Akustik im Gastraum

Ein voller Gastraum mit Fliesen, Glas und glatten Wänden wird schnell laut, weil der Schall von allen Flächen zurückkommt. In der Regel wirkt eine schallabsorbierende Decke am stärksten, denn sie ist meist die größte freie Fläche im Raum.

DIN 18041 zur Hörsamkeit in Räumen ordnet Kantinen und Speiseräume der Raumgruppe B zu, in der es um Verständigung über kurze Entfernung geht. Als Technische Baubestimmung ist sie in Berlin nicht eingeführt, und konkrete Sollwerte vereinbaren Sie bei Bedarf mit Ihrem Planer. Wir planen die Akustikflächen mit Ihnen nach Raumgröße, Höhe und Einrichtung, und welche Systeme dafür in Frage kommen, steht bei der Akustikdecke.

Was der Ausbau einer Gastronomiefläche kostet

Eine Marktspanne je m² Gastronomiefläche nennen die neutralen Preisquellen nicht, deshalb rechnen wir aus einzelnen Posten. Eine Mineralfaser-Rasterdecke für die Akustik kostet laut daibau 40–70 € je m² Deckenfläche, eine F90-Trennwand laut Trustlocal 80–120 € je m² Wandfläche.

Posten Bezugsgröße Richtwert
Mineralfaser-Rasterdecke (Akustik), nur eine Quelle je m² Deckenfläche 40–70 €
Abgehängte Decke aus Gipskarton je m² Deckenfläche 40–90 €
F90-Trennwand im Trockenbau, nur eine Quelle je m² Wandfläche 80–120 €
Ständerwand, einfach beplankt, mit Material je m² Wandfläche 40–70 €
Wandbekleidung mit imprägnierten Platten, nur eine Quelle je m² Wandfläche 51–85 €
Vorsatzschale je m² Wandfläche 50–80 €
Innentür mit Zarge, geliefert und eingebaut je Stück 250–800 €

Bundesweite Marktspannen nach daibau (Dezember 2025), Trustlocal (Mai und September 2026) und Blauarbeit (Juli 2026). Ob darin die Umsatzsteuer steckt, lassen die Quellen offen. Was Ihr Lokal kostet, steht als Endpreis in unserem schriftlichen Angebot nach dem ersten Termin.

Teurer wird ein Lokal durch Brandschutzwände zu mehreren Nachbarn, durch große Akustikflächen und durch hohe Altbauräume, in denen jede Wand mehr Fläche hat. Nicht enthalten sind Küchentechnik, Lüftung, Sanitär, Elektro, Fliesen, Theke und Möbel.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

So läuft der Ausbau eines Lokals ab

Weil Genehmigungen und mehrere Gewerke zusammenkommen, legen wir die Reihenfolge vor Baubeginn fest.

  1. Beim ersten Termin, der kostenlos ist, sehen wir uns Fläche, Raumhöhe, Nachbarwände, Treppenhaus und Rettungswege an.
  2. Mit dem Grundriss Ihres Planers legen wir Wände, Akustikflächen und die Untergründe in Küche und WC fest und übernehmen die verlangten Brandschutzklassen.
  3. Sie bekommen ein schriftliches Angebot, in dem Brandschutzwand, Decke, Akustik und Feuchtraumflächen getrennt stehen.
  4. Mit Küchenplaner, Lüftungsbauer, Sanitär und Elektro stimmen wir Schächte, Durchbrüche, Befestigungen und Reihenfolge ab.
  5. Wir bauen die Brandschutzwände nach dem geprüften System, stellen die übrigen Wände, hängen die Decke ab und bereiten die Fliesenflächen vor.
  6. Nach Spachteln und Anstrich gehen wir die Fläche mit Ihnen ab und übergeben die Unterlagen zu den Brandschutzwänden.

Beispiel: Café mit 30 Plätzen im ehemaligen Laden

Beispiel. Ein Laden im Erdgeschoss eines Altbaus wird zum Café mit 30 Gastplätzen und bleibt damit unter der Sonderbau-Schwelle. Der Gastraum mit 50 m² bekommt eine Rasterdecke für die Akustik. Zur Nachbareinheit entsteht eine neue Trennwand von 5 m Länge bei 3,50 m Raumhöhe, für die der Brandschutzplaner feuerbeständig verlangt.

Posten Menge Richtwert Summe
Mineralfaser-Rasterdecke im Gastraum 50 m² 40–70 € je m² 2.000–3.500 €
F90-Trennwand zur Nachbareinheit 5 m × 3,50 m = 17,5 m² 80–120 € je m² 1.400–2.100 €
Summe 3.400–5.600 €

Nach Marktpreisen kosten diese beiden Posten 3.400–5.600 €. Küche, Toiletten, Lüftung, Theke und Anstrich kommen dazu und stehen im Angebot als eigene Positionen.

Was Küchenplaner, Lüftung und Ladenbauer übernehmen

Küchentechnik, Kühlung und Spülmaschinen liefert ein Gastronomieausstatter, und die Abluft der Küche plant und baut ein Lüftungsbetrieb. Sanitär, Elektro und Fliesen übernehmen die jeweiligen Fachbetriebe, wir bauen die Wände und Schächte, in denen ihre Leitungen laufen.

Theke, Sitzbänke und Möbel baut ein Ladenbauer oder Möbelbauer. Wie wir eine Verkaufsfläche bis zur Einrichtung vorbereiten, steht beim Ladenbau, und dasselbe Vorgehen gilt für Gastronomie. Den Bauantrag und bei Sonderbauten das Brandschutzkonzept erstellen Planer, die dafür berechtigt sind.

Gastronomie in Kreuzberg, Mitte und ganz Berlin

Der Stadtentwicklungsplan Zentren 2040 (Senatsbeschluss Januar 2026) nennt für jeden Bezirk die Zentren mit Geschäftsstraßen und Plätzen. In Friedrichshain-Kreuzberg gehören dazu unter anderem die Stadtteilzentren Kottbusser Tor und Mehringdamm. In Mitte liegen die drei Zentrumsbereichskerne Alexanderplatz, Friedrichstraße und Potsdamer Platz.

In Friedrichshain-Kreuzberg stehen nach dem Zensus 2022 52,2 % der Wohnungen in Häusern von vor 1919. Liegt ein Lokal dort im Erdgeschoss eines Altbaus, braucht die Wand zu den Nachbareinheiten in der Regel eine feuerbeständige Ausführung. Wir bauen Gastronomieflächen in allen zwölf Bezirken und in Potsdam aus.

Anfrage für Ihr Lokal

Schicken Sie uns den Grundriss mit geplanten Plätzen, Küche und Toiletten, die Raumhöhe und ein paar Fotos von Decke, Nachbarwänden und Treppenhaus. Liegen Baugenehmigung oder Brandschutzkonzept schon vor, legen Sie diese bei. Sie erreichen uns telefonisch unter 030 7566 9995 und per Mail unter kontakt@innenausbau-trockenbau-berlin.de, oder Sie schreiben uns über das Formular unten auf der Seite.

Häufige Fragen

Ab wie vielen Plätzen ist ein Restaurant ein Sonderbau?

Eine Schank- und Speisegaststätte mit mehr als 40 Gastplätzen in Gebäuden ist nach § 2 Abs. 4 Nr. 8 BauO Bln ein Sonderbau. Sonderbau sind außerdem Gebäude mit Räumen für jeweils mehr als 100 Personen. Für Sonderbauten gilt das volle Baugenehmigungsverfahren, und den Brandschutz plant in der Regel ein Brandschutzplaner.

Brauche ich eine Baugenehmigung, wenn aus einem Laden ein Café wird?

In der Regel ja, denn für eine Gaststätte gelten andere Anforderungen als für einen Laden, etwa bei Rettungswegen, Barrierefreiheit und Brandschutz. Verfahrensfrei ist eine Nutzungsänderung nach § 61 Abs. 2 Nr. 1 BauO Bln nur, wenn keine anderen Anforderungen gelten. Die Einordnung trifft die Bauaufsicht des Bezirks.

Was brauche ich für die Gaststättenerlaubnis?

Wer Alkohol ausschenkt, braucht grundsätzlich eine Gaststättenerlaubnis vom Ordnungsamt des Bezirks, in dem das Lokal liegt. Dem Antrag liegt unter anderem ein Grundriss der Gast- und Personalräume bei, möglichst im Maßstab 1:100. Eine Baugenehmigung kann zusätzlich nötig sein.

Was kostet der Ausbau eines Restaurants?

Eine Marktspanne je m² Gastronomiefläche nennen die neutralen Preisquellen nicht, deshalb rechnen wir aus Posten. Eine Mineralfaser-Rasterdecke für die Akustik kostet laut daibau 40–70 € je m² Deckenfläche, eine F90-Trennwand laut Trustlocal 80–120 € je m² Wandfläche. Was Ihr Lokal kostet, rechnen wir nach dem ersten Termin im schriftlichen Angebot.

Welche Brandschutzwand braucht ein Lokal unter Wohnungen?

Trennwände zwischen dem Lokal und anderen Nutzungseinheiten müssen nach § 29 BauO Bln so feuerwiderstandsfähig sein wie die tragenden Bauteile des Geschosses, mindestens feuerhemmend. In einem fünfgeschossigen Berliner Altbau läuft das in der Regel auf eine feuerbeständige Wand hinaus, also F 90 oder EI 90. Die genaue Anforderung legt der Brandschutzplaner mit der Bauaufsicht fest.

Welche Platten kommen in eine Gastronomieküche?

Nach dem Merkblatt Nr. 5 der Gipsindustrie fällt eine Gastronomieküche in die Wassereinwirkungsklasse W3-I, die höchste der vier Klassen. Welcher Untergrund dort hinter Fliesen und Abdichtung passt, legen wir vor der Bestellung mit Küchenplaner, Plattenhersteller und Abdichtungsbetrieb fest. Imprägnierte Gipsplatten nehmen weniger Wasser auf, sind aber nicht wasserbeständig.

Muss die Toilette im Restaurant barrierefrei sein?

Gaststätten müssen nach § 50 Abs. 2 BauO Bln in den Teilen für Gäste barrierefrei sein, auch die Toiletten. Neue Toilettenräume sind in der erforderlichen Zahl barrierefrei zu bauen, mindestens einer nach Abschnitt 5.3.3 der DIN 18040-1. Vor WC und Waschtisch braucht es dafür eine Bewegungsfläche von 150 × 150 cm.

Wie wird ein lautes Restaurant leiser?

In der Regel bringt eine schallabsorbierende Decke am meisten, weil sie meist die größte freie Fläche im Gastraum ist. Dazu kommen Wandabsorber und weiche Oberflächen in der Einrichtung. Welche Fläche wir als Akustikdecke einplanen, hängt von Raumgröße, Höhe und den harten Flächen wie Fenstern und Fliesen ab.

Darf ein Gastraum ohne Fenster sein?

Ja, Schank- und Speisegaststätten sind nach § 47 Abs. 3 BauO Bln auch ohne Fenster zulässig. Für dauerhafte Arbeitsplätze, etwa in Küche oder Büro, verlangt die Arbeitsstättenverordnung aber möglichst Tageslicht und Sichtverbindung nach außen.

Bauen Sie auch Theke und Küche ein?

Theke und Möbel baut ein Ladenbauer oder Möbelbauer, die Küchentechnik liefert ein Gastronomieausstatter. Wir bauen Wände, Decken, Vorsatzschalen und Brandschutzwände so vor, dass Anschlüsse, Befestigungen und Lüftungswege an der richtigen Stelle sitzen.

Hände über einem unbeschrifteten Grundriss mit Zollstock und Bleistift
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Ihr Ausbau in Berlin

Schreiben Sie kurz, was gebaut werden soll und wie groß die Fläche ist, oder rufen Sie an. Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren einen ersten Termin — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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