Was später verdeckt wird, kommt im Innenausbau zuerst, und was leicht Schaden nimmt, kommt zuletzt. In zehn Schritten sieht das so aus, gültig für Neubau, Rohbau und den Ausbau einer leeren Gewerbefläche:
- Rohinstallation von Elektro, Sanitär, Heizung und Lüftung in Rohdecken, Massivwänden und Schächten.
- Innenputz auf den gemauerten oder betonierten Wänden, soweit sie verputzt werden.
- Ständerwerk der Trockenbauwände und erste Plattenlage, dazu die Unterkonstruktion der abgehängten Decken.
- Kabel, Rohre, Dämmung und Verstärkungen für Hängeschränke in den noch offenen Wandhohlraum.
- Zweite Wandseite schließen und Decken beplanken.
- Estrich einbringen, als Nassestrich mit Trocknungszeit oder als Trockenestrich.
- Fugen und Flächen in der vereinbarten Qualitätsstufe spachteln.
- Abdichtung und Fliesen in Bad, WC und Küche, danach die Malerarbeiten.
- Bodenbelag verlegen.
- Türen einbauen, danach Endmontage von Schaltern, Steckdosen, Leuchten, Sanitärobjekten und Heizkörpern.
Diese Ordnung verschiebt sich an zwei Stellen: beim Estrich, der auch vor den Wänden kommen kann, und im Altbau, wo vor dem ersten Schritt der Rückbau steht. Was zu den einzelnen Gewerken gehört, steht im Ratgeber Was gehört zum Innenausbau?.



