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Was gehört zum Innenausbau: Wohnung im Ausbau mit Ständerwand, frischem Estrich und gefliestem Bad
Trockenbau, Decken, Gewerbeflächen

Was gehört zum Innenausbau? Die Gewerke nach dem Rohbau

Zum Innenausbau gehören alle Arbeiten, die aus einem Rohbau oder einer leeren Fläche nutzbare Räume machen. Im neuen Haus kostet er 500 bis 1.000 € je m² Wohnfläche.

oder per E-Mail: kontakt@innenausbau-trockenbau-berlin.de

Zum Innenausbau gehören alle Arbeiten, die nach dem Rohbau kommen und aus Wänden, Decken und Böden nutzbare Räume machen. Das sind Trockenbau, Innenputz, Estrich, Abdichtung und Fliesen, Malerarbeiten, Bodenbeläge, Innentüren, Tischlerarbeiten und die Haustechnik mit Elektro, Sanitär, Heizung und Lüftung. Für den kompletten Innenausbau eines neuen Hauses nennen Schwäbisch Hall und baufi24 500 bis 1.000 € je m² Wohnfläche (Stand August 2025 und August 2026).

Ob der Ausbau ein Einfamilienhaus, eine Wohnung im Neubau oder eine Büroetage betrifft, ändert an den Gewerken wenig. Es ändert, wer sie beauftragt und wo die Grenze zum Rohbau oder zum Grundausbau des Vermieters liegt.

Rohbau und Ausbau: wo die Grenze liegt

Der Rohbau ist die tragende Konstruktion eines Gebäudes, der Ausbau alles, was diese Konstruktion bewohnbar oder nutzbar macht. Zum Rohbau gehören Fundament, tragende Wände, Decken, Treppen und das Dach. Ein Rohbau steht, ist aber noch nicht zu nutzen, weil Leitungen, Oberflächen und Böden fehlen.

Wo genau der Rohbau aufhört, legt der Bauvertrag fest. Klären Sie dabei vor allem Fenster, Hauseingangstür, Innenputz und Grundleitungen der Entwässerung, denn diese Posten ordnen Verträge mal dem Rohbau und mal dem Ausbau zu. Bei einem Ausbau in Eigenleistung oder mit mehreren Betrieben gehört diese Grenze vor der Vergabe aufs Papier. Sonst bleibt eine Arbeit liegen, weil jeder Betrieb sie dem anderen zurechnet.

Die Ausbaugewerke im Überblick

Die Ausbaugewerke arbeiten in einer festen Folge nacheinander, die Haustechnik kommt mehrmals. Die Folge reicht von der Rohinstallation bis zur Endmontage.

Gewerk Was es macht Wann im Ablauf
Elektro (Rohinstallation) Leitungen, Leerrohre und Dosen in Decken und Massivwänden als Erstes nach dem Rohbau
Sanitär, Heizung, Lüftung (Rohinstallation) Rohre, Steigstränge, Kanäle, Vorwandelemente als Erstes, parallel zum Elektro
Innenputz Putz auf gemauerten und betonierten Wänden nach der Rohinstallation
Trockenbau Trennwände, Vorsatzschalen, abgehängte Decken, Schacht- und Installationswände nach Putz und Rohinstallation
Estrich Nass- oder Trockenestrich auf Dämmung als Unterlage für den Belag vor oder nach den Trockenbauwänden
Spachteln Fugen und Flächen der Gipsplatten in der vereinbarten Qualitätsstufe nach dem Estrich, wenn die Baufeuchte abgezogen ist
Abdichtung und Fliesen Abdichtung in Bad und Küche, Wand- und Bodenfliesen nach dem Spachteln
Maler Grundieren, Streichen, Tapezieren nach den Fliesen
Bodenbelag Parkett, Vinyl, Linoleum, Teppich nach dem Maler
Tischler und Türen Innentüren, Zargen, Verkleidungen, Einbauten nach dem Bodenbelag
Endmontage Haustechnik Schalter, Leuchten, Waschtisch, WC, Heizkörper zum Schluss

Das ist der übliche Weg; beim Estrich und im Altbau verschiebt er sich. Die Gründe für jeden Schritt und die Ausnahmen stehen im Ratgeber zur Reihenfolge der Gewerke im Innenausbau.

Was die DIN 18340 zum Trockenbau zählt

Die DIN 18340 ist die Norm der VOB/C für Trockenbauarbeiten und gilt für raumbildende Bauteile in trockener Bauweise. Aktuell ist die Ausgabe 2023-09. Zum Trockenbau zählt sie Decken- und Wandbekleidungen, Unterdecken, Trockenputz, Innendämmung, Vorsatzschalen und Brandschutzbekleidungen. Ebenso gehören Trenn- und Systemwände, Trockenunterböden sowie Doppel- und Hohlböden dazu.

Die VOB/C ist eine Sammlung solcher Normen, je eine für jedes Gewerk: für Estricharbeiten, Putz- und Stuckarbeiten, Fliesen- und Plattenarbeiten, Maler- und Lackierarbeiten, Bodenbelagarbeiten, Parkettarbeiten und Tischlerarbeiten. Für den Trockenbau legt die DIN 18340 nach dem Merkblatt Nr. 2 der Gipsindustrie zum Beispiel fest, dass Spachtelstufen über Q2 besondere Leistungen sind, die gesondert bezahlt werden.

Für die Arbeit mit Gipsplatten gibt es weitere Normen. Die DIN 18181 regelt die Verarbeitung der Platten auf der Baustelle, die DIN 18183-1 die Trennwände und Vorsatzschalen mit Metallunterkonstruktion. Wer einen Trockenbaubetrieb in Berlin sucht, kann im Angebot nachsehen, ob Wandaufbau und Qualitätsstufe nach diesen Normen beschrieben sind.

Fabriketage mit Backstein, Stahlträgern und Kappendecke, Einbau von Büroräumen aus Trockenbau und Glas

Haustechnik gehört dazu, mit eigenen Fachbetrieben

Elektro, Sanitär, Heizung und Lüftung gehören zum Innenausbau, werden aber von eigenen Fachbetrieben geplant, eingebaut und abgenommen. Sie kommen vor dem Trockenbau zur Rohinstallation, ziehen danach Kabel und Rohre in die offenen Ständerwände und montieren am Ende Schalter, Leuchten und Sanitärobjekte.

Für die Planung heißt das, dass die Lage von Steckdosen, Schaltern, Waschtischen und Heizkörpern feststehen muss, bevor der Trockenbau anfängt. Wird eine Steckdose nachträglich in eine fertige Wand gesetzt, muss die Platte geöffnet, neu gespachtelt und gestrichen werden. Lassen Sie sich deshalb für jeden Raum einen Plan mit den Anschlüssen geben, bevor die Wände gestellt werden.

Innenausbau, Sanierung und Renovierung auseinanderhalten

Beim Innenausbau entstehen Räume neu, bei einer Sanierung wird Bestehendes erneuert, und eine Renovierung frischt Oberflächen auf. Der Ausbau beginnt bei einem Rohbau oder einer leeren Gewerbefläche. Eine Sanierung beginnt bei einem Bad, einer Wohnung oder einem Haus, das schon genutzt wurde und dessen Technik oder Oberflächen alt sind.

In der Praxis überschneiden sich die Begriffe. Wer in einer Altbauwohnung ein Zimmer teilt und eine Decke abhängt, baut aus, auch wenn die Wohnung sonst saniert wird. Zum Innenausbau im engeren Sinn zählen wir deshalb Wände, Decken, Böden, Türen und Oberflächen, ob im Neubau oder im Bestand. Wie eine abgehängte Decke gebaut wird, steht auf einer eigenen Seite.

Grundausbau und Mieterausbau bei Gewerbeflächen

Bei Büro-, Praxis- und Ladenflächen wird der Ausbau oft in zwei Teile getrennt: den Grundausbau des Vermieters und den Mieterausbau. Zum Grundausbau können Estrich, Anschlüsse für Heizung und Strom, Sanitärkerne und eine einfache Decke gehören. Der Mieterausbau baut darauf die Räume nach dem Bedarf des Mieters, mit Trennwänden, Türen, Böden, Akustik und Licht.

Was genau der Vermieter liefert und wer den Mieterausbau bezahlt, steht im Mietvertrag. Das Gesetz gibt dafür keine allgemeine Regel vor. Bauliche Änderungen brauchen in der Regel die Zustimmung des Vermieters, und im Vertrag sollte stehen, ob beim Auszug zurückgebaut wird. Was beim Mieterausbau in Berlin für Mieter, Vermieter und Hausverwaltungen dazugehört, beschreiben wir auf der Leistungsseite.

Was ein kompletter Innenausbau kostet

Ein kompletter Innenausbau kostet im neuen Haus 500 bis 1.000 € je m² Wohnfläche, im Bestand nennt eine Quelle 500 bis 1.200 €. Beim Ausbauhaus, das bis zur Gebäudehülle geliefert wird, liegt die Spanne bei 400 bis 900 €.

Art des Ausbaus Spanne je m² Wohnfläche Quelle, Stand
Innenausbau eines neuen Hauses 500–1.000 € Schwäbisch Hall (August 2025), baufi24 (August 2026)
Innenausbau eines Ausbauhauses 400–900 € Schwäbisch Hall (April 2026)
Innenausbau im Bestand 500–1.200 € Schwäbisch Hall (August 2025), nur eine Quelle

Die Spannen sind breit, weil sie einfache und gehobene Ausstattung zusammenfassen. Es handelt sich um bundesweite Marktwerte, und keine der Quellen gibt an, ob die Umsatzsteuer eingerechnet ist. Verbindlich für Ihr Vorhaben ist das schriftliche Angebot nach dem ersten Termin, das den Endpreis nennt.

Für Wohnungen und Gewerbeflächen haben wir keine belastbare Marktspanne je m² gefunden. Dort rechnen wir aus den einzelnen Posten, also Wandfläche, Deckenfläche, Türen und Bodenfläche. Wie das geht, zeigt der Ratgeber Was kostet ein Innenausbau?.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Beispiel: Innenausbau eines Ausbauhauses

Beispiel. Ein Einfamilienhaus wird als Ausbauhaus mit fertiger Gebäudehülle übergeben. Angenommen sind 140 m² Wohnfläche, Fenster und Haustür sind eingebaut, Dach und Fassade fertig. Die Bauherren vergeben den gesamten Innenausbau an Betriebe.

Mit der Spanne von 400 bis 900 € je m² Wohnfläche für ein Ausbauhaus ergibt sich für 140 m² ein Innenausbau von 56.000 bis 126.000 €. Nach Gewerken schlüsselt die Quelle diese Spanne nicht auf. Wo ein Haus darin landet, entscheiden vor allem Böden, Türen, die Ausstattung der Bäder und die Zahl der Trockenbauwände.

Für die Vergabe bilden die Bauherren drei Pakete. Die Haustechnik geht an Fachbetriebe für Elektro, Sanitär und Heizung, Estrich und Fliesen an eigene Betriebe. Trockenbau mit Spachteln, Maler, Boden und Türen übernimmt ein Ausbaubetrieb. Wer die Gewerke untereinander abstimmt, legen sie vor dem Start fest.

Was wir beim Innenausbau übernehmen

Wir bauen Trennwände, Vorsatzschalen, Schacht- und Installationswände, hängen Decken ab und bauen Akustikdecken ein. Dazu spachteln wir in der vereinbarten Qualitätsstufe, streichen, legen Böden und setzen Innentüren. Elektro, Sanitär, Heizung und Lüftung stimmen wir in der Reihenfolge des Ausbaus mit den Betrieben ab, die diese Anlagen einbauen. Für Bauträger und Bauherren übernehmen wir den Innenausbau im Neubau vom Rohbau bis zur Übergabe.

Für nichttragende Wände und Decken im Trockenbau ist in Berlin in der Regel kein Bauantrag nötig, weil § 61 Abs. 1 Nr. 11 Buchst. a BauO Bln nichttragende Bauteile in Gebäuden verfahrensfrei stellt. Was in Eigentumswohnungen, Mietflächen und sozialen Erhaltungsgebieten zusätzlich zu klären ist, steht im Ratgeber zur Genehmigung beim Innenausbau.

Ihr Ausbau Gewerk für Gewerk

Welche Gewerke Ihr Vorhaben braucht und welche davon ein Betrieb gemeinsam übernehmen kann, klären wir gern mit Ihnen anhand der Unterlagen. Schicken Sie uns den Grundriss oder die Baupläne, die Wohn- oder Nutzfläche und eine kurze Liste, was schon fertig ist und was noch fehlt. Rufen Sie uns an unter 030 7566 9995 oder schreiben Sie an kontakt@innenausbau-trockenbau-berlin.de; Pläne und Fotos können Sie auch über das Anfrageformular senden. Danach vereinbaren wir einen ersten Termin auf der Fläche, der für Sie kostenlos ist.

Häufige Fragen

Was gehört alles zum Innenausbau?

Zum Innenausbau gehören Trockenbau, Innenputz, Estrich, Abdichtung und Fliesen, Malerarbeiten, Bodenbeläge, Innentüren und Tischlerarbeiten. Dazu kommt die Haustechnik mit Elektro, Sanitär, Heizung und Lüftung. Zusammen machen diese Gewerke aus einem Rohbau oder einer leeren Fläche nutzbare Räume.

Ist Trockenbau ein Teil des Innenausbaus?

Ja, Trockenbau ist eines der zentralen Ausbaugewerke. Die VOB/C regelt ihn in der DIN 18340, zu der Trennwände, Vorsatzschalen, Unterdecken, Wand- und Deckenbekleidungen und Trockenunterböden gehören. Im Ausbau von Büros und Wohnungen entstehen mit ihm vor allem neue Wände und Decken.

Gehören Elektro und Sanitär zum Innenausbau?

Ja, die Haustechnik zählt zum Ausbau, wird aber von eigenen Fachbetrieben geplant und eingebaut. Sie kommt mehrmals an die Reihe, mit der Rohinstallation vor dem Trockenbau, mit Kabeln und Rohren in den offenen Ständerwänden und mit der Endmontage am Schluss.

Worin unterscheiden sich Rohbau und Ausbau?

Der Rohbau umfasst die tragende Konstruktion mit Fundament, Wänden, Decken und Dach. Der Ausbau macht daraus nutzbare Räume, mit Leitungen, Wänden im Trockenbau, Estrich, Oberflächen, Böden und Türen. Wo genau die Grenze verläuft, steht im Bauvertrag.

Was ist ein Ausbauhaus?

Ein Ausbauhaus wird bis zur fertigen Gebäudehülle geliefert, den Innenausbau übernimmt der Bauherr selbst oder vergibt ihn an Betriebe. Für den Innenausbau eines Ausbauhauses nennt Schwäbisch Hall 400 bis 900 € je m² Wohnfläche (Stand April 2026), ohne Angabe zur Umsatzsteuer.

Was bedeutet Mieterausbau bei einer Gewerbefläche?

Mieterausbau heißt, dass eine Gewerbefläche nach den Wünschen des Mieters ausgebaut wird, mit Trennwänden, Türen, Böden, Decken und Licht. Was der Vermieter vorher als Grundausbau liefert und wer den Mieterausbau bezahlt, regelt der Mietvertrag.

Was kostet ein kompletter Innenausbau je Quadratmeter?

Für ein neues Haus nennen Schwäbisch Hall und baufi24 500 bis 1.000 € je m² Wohnfläche, im Bestand nennt Schwäbisch Hall 500 bis 1.200 €. Das sind bundesweite Richtwerte ohne Angabe zur Umsatzsteuer. Für eine Wohnung oder ein Büro rechnen wir den Preis aus den einzelnen Posten.

Ist Innenausbau dasselbe wie eine Sanierung?

Die Begriffe überschneiden sich, meinen aber Verschiedenes. Beim Innenausbau entstehen Räume neu, aus einem Rohbau oder einer leeren Gewerbefläche. Bei einer Sanierung wird Bestehendes erneuert, etwa ein altes Bad oder ein abgenutzter Boden. Viele Gewerke sind dieselben, nur der Ausgangszustand ist ein anderer.

Welche Norm gilt für Trockenbauarbeiten?

Für Trockenbauarbeiten ist in der VOB/C die DIN 18340 maßgeblich, aktuell in der Ausgabe 2023-09. Sie beschreibt, welche Bauteile zum Trockenbau gehören, und enthält einen Anhang zu den Qualitätsstufen der Verspachtelung. Für die Verarbeitung der Gipsplatten auf der Baustelle gilt die DIN 18181.

Braucht ein Innenausbau in Berlin eine Genehmigung?

Nichttragende Wände, Vorsatzschalen und abgehängte Decken sind nach § 61 Abs. 1 Nr. 11 Buchst. a BauO Bln in der Regel verfahrensfrei. Eingriffe in tragende Teile und Nutzungsänderungen sind es in der Regel nicht. In Eigentumswohnungen, Mietflächen und sozialen Erhaltungsgebieten kommen Zustimmungen oder Genehmigungen dazu.

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