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Ladenlokal im Erdgeschoss eines Gründerzeithauses im Umbau zum Café, Thekenbereich im Rohbau
Innenausbau · Neukölln

Innenausbau und Trockenbau in Neukölln

Wir bauen in Neukölln Wohnungen, Läden und Praxen in Trockenbau aus. Eine Vorsatzschale gegen Lärm aus der Nachbarwohnung kostet laut Marktspanne 50–80 € je m² Wandfläche.

oder per E-Mail: kontakt@innenausbau-trockenbau-berlin.de

Die Anfrage läuft in 5 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 5
Was soll gebaut werden?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welche Fläche geht es?

Damit wir wissen, welche Regeln für die Fläche gelten.

Wie groß ist die Fläche ungefähr?

Eine Schätzung genügt. Den Grundriss können Sie später schicken.

Wann soll es losgehen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen auf der Fläche. Dieser erste Termin kostet nichts.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 030 7566 9995, Mo–Fr 7–18 Uhr · oder per E-Mail:kontakt@innenausbau-trockenbau-berlin.de

Wir bauen in Neukölln Vorsatzschalen, Trennwände, abgehängte Decken und Trockenestrich, für Eigentümer, Mieter mit Zustimmung des Vermieters, Hausverwaltungen und Ladenbetreiber. Eine Vorsatzschale gegen Lärm aus der Nachbarwohnung kostet laut daibau (Stand Dezember 2025) und Trustlocal (Stand Mai 2026) 50–80 € je m² Wandfläche, mit Dämmung laut Trustlocal bis rund 110 €. Den ersten Termin auf Ihrer Fläche bieten wir kostenlos an.

Neukölln hat zwei Bestände, die für den Trockenbau verschiedene Planung brauchen. Ein Drittel der Wohnungen (33,2 %) stammt aus der Zeit vor 1919, und 40,3 % wurden zwischen 1949 und 1978 gebaut (Zensus 2022). Die Altbauten stehen vor allem im Norden, im Süden liegen die Gropiusstadt mit ihren Hochhäusern und die Hufeisensiedlung in Britz.

Nord-Neukölln und die Siedlungen im Süden

Wo im Bezirk ein Haus steht, sagt viel über seine Bauweise. Deshalb fragen wir bei jeder Anfrage zuerst nach Adresse und Baujahr.

Gründerzeithäuser zwischen Hermannplatz und Rixdorf

Im Norden des Bezirks rechnen wir in Häusern von vor 1919 in der Regel mit Holzbalkendecken, Dielenböden und hohen Räumen. Für eine neue Wand oder einen Trockenestrich klären wir deshalb, wie die Balken laufen und wie viel Last die Decke zusätzlich aufnehmen kann. Bei Zweifeln rechnet ein Statiker nach, bevor wir mit dem Ständerwerk beginnen, also mit dem Metallgerüst, auf das die Gipsplatten kommen.

Mehr zu schiefen Wänden, hohen Decken und Dielen steht im Ratgeber Trockenbau im Altbau. Gegen Lärm aus der Nachbarwohnung setzen wir eine Vorsatzschale mit Dämmung vor die bestehende Wand und trennen sie an Boden und Decke vom alten Bauteil.

Nachkriegsbauten und die Hochhäuser der Gropiusstadt

Aus den Jahren 1949 bis 1978 stammt der größte Anteil der Neuköllner Wohnungen, darunter die Großsiedlung Gropiusstadt im Süden. Bei diesen Häusern prüfen wir vorab, woraus Wände und Decken bestehen, weil davon Dübel, Abhänger und Anschlüsse abhängen. In den Hochhäusern stimmen wir Aufzug und Anlieferung mit der Hausverwaltung ab und bestellen Platten in Längen, die in die Kabine passen.

Hufeisensiedlung und Krugpfuhlsiedlung in Britz

Die Hufeisensiedlung in Britz wurde von 1925 bis 1930 nach Plänen von Bruno Taut und Martin Wagner gebaut und hat 1.964 Wohnungen, davon 679 Einfamilienhäuser (Landesdenkmalamt Berlin, Stand Juli 2024). Sie gehört zu den Siedlungen der Berliner Moderne auf der Welterbeliste. Änderungen sprechen wir hier vorher mit der Unteren Denkmalschutzbehörde ab, die dienstags von 10 bis 13 Uhr eine Sprechzeit anbietet. Gleich daneben liegt die Krugpfuhlsiedlung, ein städtebauliches Erhaltungsgebiet mit 15,6 ha.

Hand mit Glättkelle spachtelt eine Gipsplattenwand im Streiflicht eines Baustrahlers

Zehn Milieuschutzgebiete von der Schillerpromenade bis zur Gropiusstadt

Rund 56 % der Neuköllner wohnen in einem der zehn sozialen Erhaltungsgebiete des Bezirks. Dort braucht eine bauliche Änderung in einer Wohnung eine Genehmigung des Stadtentwicklungsamts, auch wenn die Bauordnung keinen Antrag verlangt.

Die Gebiete heißen Schillerpromenade, Reuterplatz, Flughafen-/Donaustraße, Rixdorf, Körnerpark, Silbersteinstraße/Glasower Straße, Hertzbergplatz/Treptower Straße, Germaniapromenade, Britz und Gropiusstadt (Straßenliste der Senatsverwaltung, Stand 21.02.2026). Neben den Altbauquartieren im Norden gehören damit auch Großsiedlungen wie die Gropiusstadt dazu. Nach welchen Kriterien das Amt entscheidet und welche Vorhaben ohne Genehmigung auskommen, erklärt der Ratgeber zur Genehmigung beim Innenausbau.

Gestaltschutz in Rixdorf, Rudow und an der Schillerpromenade

Vier städtebauliche Erhaltungsgebiete mit zusammen 82 ha schützen im Bezirk das Bild von Häusern und Straßen (Geoportal Berlin, Stand Oktober 2026). Das größte ist die Schillerpromenade mit 42,6 ha.

Es folgen der Ortskern Rudow mit 15,8 ha, die Krugpfuhlsiedlung mit 15,6 ha und Rixdorf mit 8,4 ha, wo die Verordnung schon 1986 in Kraft trat. Diese Gebiete schützen die städtebauliche Gestalt. Ob ein Ausbau im Inneren davon betroffen ist, klären Sie im Zweifel vorher beim Stadtentwicklungsamt.

Bauanträge bearbeitet das Bau- und Wohnungsaufsichtsamt Neukölln, Karl-Marx-Straße 83 (Angaben auf service.berlin.de). Die Untere Denkmalschutzbehörde arbeitet als Arbeitsgruppe im Fachbereich Stadtplanung im selben Haus.

Läden an der Karl-Marx-Straße und Gewerbe am Kanal

Der Stadtentwicklungsplan Zentren 2040 führt Karl-Marx-Straße, Hermannplatz und Kottbusser Damm als Hauptzentrum, das Neukölln mit Kreuzberg teilt. Weitere Geschäftslagen sind das Stadtteilzentrum Johannisthaler Chaussee und die Ortsteilzentren Alt-Rudow, Hermannstraße und Wutzkyallee.

In diesen Lagen bauen wir Ladenlokale und Praxen aus: Lager und Personalräume abtrennen, Decken für Leitungen und Licht abhängen, Böden ausgleichen. Die Theke und die Regale baut danach der Ladenbauer, wie es auf der Seite zum Ausbau von Ladenflächen beschrieben ist. Wird aus einem Laden ein Café oder Imbiss, ist das eine Nutzungsänderung, die vor dem Umbau geklärt sein muss.

Für Gewerbe nennt der Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2040 das Gewerbegebiet Kanalstraße und Anteile an den Gebieten Teltowkanal und Südring, dazu den Bereich Sonnenallee und Neuköllner Schifffahrtskanal als einen der acht größten Transformationsstandorte Berlins. Dort bauen wir Büro- und Sozialräume in Gewerbehallen und Gewerbebauten aus.

Was in Neuköllner Wohnungen und Ladenlokalen ansteht

Aus Bestand und Milieuschutz ergeben sich im Bezirk vor allem Vorhaben, die Schall, Boden und Decke betreffen. Wände, die den Grundriss ändern, kommen eher in Gewerbeflächen und außerhalb der Erhaltungsgebiete in Frage.

In Altbauwohnungen sind das Vorsatzschalen zur Nachbarwohnung, Trockenestrich auf alten Dielen und abgehängte Decken, in denen neue Kabel und Leuchten Platz finden. Wie eine Vorsatzschale aufgebaut ist und welche Werte sie nach DIN 4109 erreichen kann, steht auf der Seite zum Schallschutz mit Trockenbau. In Wohnungen der Nachkriegszeit und in den Hochhäusern hängen wir Decken ab, um neue Leitungen zu verdecken, und bauen Vorsatzschalen vor Wände, die schief oder hellhörig sind. Bei Läden und Praxen planen wir die neue Raumaufteilung mit Wänden, Türen und Decke.

Preise für Schallschutz, Wand und Boden

Eine Vorsatzschale kostet laut Marktspanne 50–80 € je m² Wandfläche, eine einfache Ständerwand 40–70 € je m², ein Trockenestrich 30–60 € je m² Bodenfläche. Wer nur die Arbeit vergleichen will, findet in der Tabelle auch den Lohnanteil.

Position Bezugsgröße Richtwert Quelle, Stand
Vorsatzschale je m² Wandfläche 50–80 € daibau 12/2025, Trustlocal 05/2026
Vorsatzschale mit Dämmung, Schall- oder Brandschutz je m² Wandfläche bis rund 110 € Trustlocal 05/2026
Ständerwand einfach beplankt, mit Material je m² Wandfläche 40–70 € daibau 12/2025, Trustlocal 05/2026
Trockenestrich komplett mit Dämmung je m² Bodenfläche 30–60 € Blauarbeit 07/2026
Trockenbau nur Arbeit (Lohnanteil) je m² 18–35 € aroundhome 12/2025, daibau 12/2025
Stundenlohn Trockenbau je Stunde 45–70 € aroundhome, daibau, Blauarbeit, 12/2025 bis 07/2026

Was eine Vorsatzschale am Ende kostet, entscheiden vor allem Dämmung, Plattenlage und die Zahl der Steckdosen und Leitungen, die in die neue Schale verlegt werden. Elektroarbeiten und Anstrich rechnen wir im Angebot getrennt.

Die Werte sind bundesweite Marktspannen von daibau, Trustlocal, Blauarbeit und aroundhome, Stand wie in der Tabelle. Ob darin Umsatzsteuer steckt, lassen die Quellen offen; welchen Endpreis Sie zahlen, steht in unserem schriftlichen Angebot nach dem ersten Termin.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Rechenbeispiel für eine Vorsatzschale in Rudow

Eine Vorsatzschale an einer Wand von 4 m Länge kostet nach den Marktspannen 520–832 €, mit Dämmung bis rund 1.144 €. Die Annahmen stehen im Beispiel.

Beispiel. Angenommen ist eine Wohnung in einem Nachkriegshaus in Rudow, außerhalb der Erhaltungsgebiete, mit 2,60 m Raumhöhe. Die Wand zum Nachbarn im Schlafzimmer ist 4 m lang und soll eine Vorsatzschale bekommen, damit weniger Lärm herüberkommt.

Posten Rechnung Spanne
Wandfläche 4 m × 2,60 m 10,4 m²
Vorsatzschale 10,4 m² × 50–80 € 520–832 €
Vorsatzschale mit Dämmung 10,4 m² × bis rund 110 € bis rund 1.144 €

Nicht enthalten sind das Versetzen von Steckdosen, der Anstrich und das Ab- und Wiederanbringen von Leisten. Der Raum wird um die Tiefe der Vorsatzschale schmaler, deshalb messen Sie vorher, ob Bett und Schrank danach noch an ihren Platz passen. Wohnen Sie zur Miete, holen Sie vor dem Auftrag die Zustimmung des Vermieters ein.

Ortsteile von Neukölln bis Rudow und die Nachbarbezirke

Wir bauen in allen fünf Ortsteilen des Bezirks: Neukölln, Britz, Buckow, Rudow und Gropiusstadt. Im Ortsteil Neukölln liegen die meisten Milieuschutzgebiete und die Altbauten um Reuterplatz, Schillerpromenade und Rixdorf. Britz hat die Hufeisensiedlung und die Krugpfuhlsiedlung, Gropiusstadt die Hochhäuser, und in Rudow liegen das Ortsteilzentrum Alt-Rudow und das Erhaltungsgebiet Ortskern Rudow.

Nördlich grenzt Neukölln an Kreuzberg, wo der Altbauanteil noch höher ist, mehr dazu unter Innenausbau in Friedrichshain-Kreuzberg. Westlich liegt der Ausbau in Tempelhof-Schöneberg, östlich Trockenbau in Treptow-Köpenick mit Treptow und Johannisthal.

Unterlagen für Ihre Anfrage aus Neukölln

Nennen Sie uns die Adresse, damit wir das Erhaltungsgebiet prüfen, und schicken Sie Fotos der Wand oder des Raums, die Länge der Wand und die Raumhöhe. Bei einer Mietwohnung legen Sie bitte die Zustimmung des Vermieters bei, bei einem Laden den Mietvertrag mit den Regeln zu Umbauten. Unsere Nummer ist 030 7566 9995, die Mail geht an kontakt@innenausbau-trockenbau-berlin.de, und für eine schriftliche Anfrage steht das Formular weiter unten bereit.

Häufige Fragen

Was kostet eine Vorsatzschale gegen Lärm aus der Nachbarwohnung?

Eine Vorsatzschale kostet laut daibau und Trustlocal 50–80 € je m² Wandfläche, mit Dämmung, Schall- oder Brandschutz laut Trustlocal bis rund 110 €. Für eine Wand von 4 m Länge und 2,60 m Höhe, also 10,4 m², ergibt die einfache Ausführung 520–832 €.

Welche Milieuschutzgebiete gibt es in Neukölln?

Der Bezirk hat zehn: Schillerpromenade, Reuterplatz, Flughafen-/Donaustraße, Rixdorf, Körnerpark, Silbersteinstraße/Glasower Straße, Hertzbergplatz/Treptower Straße, Germaniapromenade, Britz und Gropiusstadt. Welche Straßen dazugehören, steht in der Straßenliste der Senatsverwaltung, Stand Februar 2026.

Darf ich in der Gropiusstadt eine Wand in meiner Wohnung einziehen?

In der Gropiusstadt gilt ein soziales Erhaltungsgebiet, bauliche Änderungen in Wohnungen brauchen dort eine Genehmigung des Stadtentwicklungsamts. Eine Wand, die den Grundriss ändert, ist nach den Kriterien der Senatsverwaltung in der Regel nicht genehmigungsfähig. In einer Mietwohnung brauchen Sie außerdem die Zustimmung des Vermieters.

Was gilt in der Hufeisensiedlung Britz?

Die Hufeisensiedlung steht als Teil der Siedlungen der Berliner Moderne auf der Welterbeliste und unter Denkmalschutz. Änderungen in Haus oder Wohnung besprechen Sie vorher mit der Unteren Denkmalschutzbehörde, deren Sprechzeit dienstags von 10 bis 13 Uhr ist.

Wie viele Wohnungen in Neukölln sind Altbau?

Laut Zensus 2022 stehen 33,2 % der Wohnungen im Bezirk in Häusern von vor 1919, die meisten davon im Norden. Mit 40,3 % ist der Anteil der Wohnungen aus den Jahren 1949 bis 1978 noch größer.

Welcher Boden passt auf alte Dielen?

Auf Dielen über einer Holzbalkendecke legen wir meist einen Trockenestrich, weil er ohne Wasser auskommt. Mit Dämmung kostet er laut Blauarbeit 30–60 € je m² Bodenfläche, Stand Juli 2026. Vorher prüfen wir, ob Dielen und Balken die zusätzliche Last aufnehmen.

Bauen Sie auch Läden an der Karl-Marx-Straße aus?

Ja, wir bauen Ladenflächen aus, trennen Lager ab und hängen Decken für Leitungen und Licht ab, die Einrichtung übernimmt danach der Ladenbauer. Soll aus dem Laden ein Café werden, ist das eine Nutzungsänderung, die die Bauaufsicht prüft.

Wer ist in Neukölln für Bauanträge zuständig?

Zuständig ist das Bau- und Wohnungsaufsichtsamt des Bezirks, Anträge im vereinfachten Verfahren gehen auch online. Beratungen der Bauaufsicht sind nach § 58 BauO Bln gebührenpflichtig.

Wie arbeiten Sie in einem Hochhaus mit Aufzug?

Den Aufzug stimmen wir vorher mit der Hausverwaltung ab und kleiden die Kabine während der Arbeiten aus. Die Platten bestellen wir in Längen, die in die Kabine passen, damit nichts durchs Treppenhaus getragen werden muss.

Was brauchen Sie von mir für ein Angebot?

Schicken Sie uns Fotos der Räume, die Länge der betroffenen Wände und die Raumhöhe. Bei einer Mietwohnung brauchen wir außerdem die Zustimmung des Vermieters, und die Adresse zeigt uns, ob ein Erhaltungsgebiet betroffen ist.

Hände über einem unbeschrifteten Grundriss mit Zollstock und Bleistift
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Ihr Ausbau in Neukölln

Schreiben Sie kurz, was gebaut werden soll und wie groß die Fläche ist, oder rufen Sie an. Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren einen ersten Termin — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

030 7566 9995

Mo–Fr 7–18 Uhr

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