Fast die Hälfte der Spandauer Wohnungen ist zwischen 1949 und 1978 entstanden, weitere 18,0 % zwischen 1919 und 1948. Wohnungen aus dem Jahr 1991 oder später machen 16,3 % aus, und mit der Siemensstadt Square kommen weitere hinzu.
Das Falkenhagener Feld
Die Großsiedlung Falkenhagener Feld wurde ab Anfang der Sechzigerjahre gebaut. Sie hat rund 10.000 Wohnungen in Häusern mit 4 bis 16 Geschossen. In solchen Häusern prüfen wir vor dem Bohren, woraus Wände und Decken bestehen, und stimmen mit der Hausverwaltung ab, wann der Aufzug Platten und Profile transportieren darf.
Typisch sind dort Vorhaben in der Wohnung selbst: eine Vorsatzschale zum Nachbarn, eine abgehängte Decke im Flur für neue Leuchten oder eine Wand, die ein Durchgangszimmer abtrennt. Mieter brauchen für diese Umbauten in der Regel die Zustimmung des Vermieters.
Zeilenbauten in Haselhorst und Siemensstadt
In Haselhorst stehen Zeilenbauten aus den Dreißigerjahren, in Siemensstadt liegt ein Teil der Ringsiedlung, die zum Welterbe der Siedlungen der Berliner Moderne gehört. Bei Häusern unter Denkmalschutz fragen Sie vor einem Umbau bei der unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirks nach. Wir planen danach, was die Behörde für Wände, Decken und Leitungen zulässt.
Die Gartenstadt Staaken
Die Gartenstadt Staaken steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz und gehört einer Genossenschaft. Vor einem Umbau klären Sie dort deshalb zwei Dinge: die Zustimmung der Genossenschaft und bei der Denkmalbehörde die Frage, ob der Eingriff eine Genehmigung braucht. Erst danach legen wir Wandaufbau und Material fest.
Neubau in der Siemensstadt Square
Auf dem Gelände der Siemensstadt Square sieht der neue Rahmenplan von 2026 rund 3.750 Wohnungen vor. Für Bauträger und Eigentümer bauen wir solche Neubauten innen aus, mit Trockenbau, Trockenestrich, Decken und Türen. Wie die Gewerke dabei nacheinander arbeiten, steht auf der Seite zum Innenausbau im Neubau.